Weißkappen - Papagei

Pionus senilis

Latein: Pionus senilis - Deutsch: Weißkappen - Papagei
© Hippocampus Bildarchiv
Latein: Pionus senilis
Deutsch: Weißkappen - Papagei
Habitat Regenwald
Endgröße bis zu 24cm
Käfiggröße ab 200 x 100 x 100 cm
Temperatur 22 -26 °C
Futter Obst, Grün-, Trockenfutter
Haltung Paar, Gruppe
Lebenserwartung ca. > 20 Jahre
Herkunft Mittelamerika
Der Weißkappen - Papagei stammt aus den Regenwäldern Mittelamerikas bis in den Süden Mexikos. Die Tiere sollten in einer großzügigen Voliere gehalten werden, die Kletteräste, Bepflanzung und Versteckmöglichkeiten anbietet. Es ist darauf zu achten, dass die Voliere hell steht, aber keiner Stauhitze und Zugluft ausgesetzt wird. Der Bodengrund sollte aus saugfähigem Material wie Sand oder Hobelspäne unbehandelten Holzes bestehen. Bei einer Temperatur zwischen 22 und 26°C, bei einer leichten Nachtabsenkung, und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 60 und 80% fühlen sich die Tiere wohl. Es sollte drei fest eingebaute Futternäpfe für Körnerfutter, Frischfutter und Wasser angeboten werden, die täglich gereinigt und befüllt werden müssen. Es ist darauf zu achten, dass kein Kot oder Speisereste in diese Gefäße fallen kann. Als Sitzstangen können mehrere, harzfreie Naturäste mit unterschiedlichen Durchmessern verwendet werden. Einrichtungsgegenstände wie Schaukeln, Seile und eine Badegelegenheit werden von den Papageien sehr geschätzt. Das Spielzeug sollte aus unbehandeltem Holz und nicht aus Plastik bestehen. Auf tägliche Kontrolle der Tiere und regelmäßige Reinigung der Einrichtung ist unbedingt zu achten! Den Tieren sollte täglicher Freiflug angeboten werden. Als Nahrung eignet sich Obst , Gemüse und spezielles Papageienfutter. Je nach Bedarf sollten Vitamin- und Mineralienpräparate, nach Absprache mit dem Tierarzt, verabreicht werden. Nachts sollte der Käfig dunkel stehen bzw. abgedeckt werden. DieTiere können in den Sommermonaten in einer Außenvoliere mit Schutzhaus gehalten werden. Die Grundfläche des mindestens 15°C warmen Schutzraumes sollte 100x100x200cm nicht unterschreiten. Außerhalb der Brutzeit sollten die Tiere in Gruppen oder Familienverbänden gehalten werden, während der Brutzeit darf die Haltung paarweise erfolgen.