Mohrenkopfpapagei

Poicephalus senegalus

Latein: Poicephalus senegalus - Deutsch: Mohrenkopfpapagei
© Hippocampus Bildarchiv
Latein: Poicephalus senegalus
Deutsch: Mohrenkopfpapagei
Habitat Savanne, Trockenwald
Endgröße bis zu 24cm
Käfiggröße ab 200 x 100 x 100 cm
Temperatur 22 -26 °C
Futter Obst, Grün-, Trockenfutter
Haltung Paar
Lebenserwartung ca. 30 Jahre
Herkunft Afrika
Der Mohrenkopf - Papagei stammt aus den Savannen und Trockenwäldern des mittleren Afrikas. Die Tiere sollten in einer großzügigen Voliere gehalten werden, die Kletteräste, Bepflanzung und Versteckmöglichkeiten anbietet. Es ist darauf zu achten, dass die Voliere hell steht, aber keiner Stauhitze und Zugluft ausgesetzt wird. Der Bodengrund sollte aus saugfähigem Material wie Sand oder Hobelspäne unbehandelten Holzes bestehen. Bei einer Temperatur zwischen 22 und 26°C, bei einer leichten Nachtabsenkung fühlen sich die Tiere wohl. Es sollte drei fest eingebaute Futternäpfe für Körnerfutter, Frischfutter und Wasser angeboten werden, die täglich gereinigt und befüllt werden müssen. Es ist darauf zu achten, dass kein Kot oder Speisereste in diese Gefäße fallen kann. Als Sitzstangen können mehrere, harzfreie Naturäste mit unterschiedlichen Durchmessern verwendet werden. Einrichtungsgegenstände wie Schaukeln, Seile und eine Badegelegenheit werden von den Papageien sehr geschätzt. Das Spielzeug sollte aus unbehandeltem Holz und nicht aus Plastik bestehen. Auf tägliche Kontrolle der Tiere und regelmäßige Reinigung der Einrichtung ist unbedingt zu achten! Den Tieren sollte täglicher Freiflug angeboten werden. Als Nahrung eignet sich Obst , Gemüse und spezielles Papageienfutter. Je nach Bedarf sollten Vitamin- und Mineralienpräparate, nach Absprache mit dem Tierarzt, verabreicht werden. Nachts sollte der Käfig dunkel stehen bzw. abgedeckt werden. DieTiere können in den Sommermonaten in einer Außenvoliere mit Schutzhaus gehalten werden. Die Grundfläche des mindestens 15°C warmen Schutzraumes sollte 100x100x200cm nicht unterschreiten. Außerhalb der Brutzeit sollten die Tiere in Gruppen oder Familienverbänden gehalten werden, während der Brutzeit darf die Haltung paarweise erfolgen.